DER ROTE TEPPICH  = EINE SOZIALE PLASTIK ON TOUR
Der Verein ist Teil eines Netzwerkes, das sich in unterschiedlichen Arbeitsbereichen
(Theater, Malerei, Musik, Jugendkultur etc.) ausdr├╝ckt.

Bildliche Darstellung: Thomas Brunner nach einer Idee von Marina Pr├╝fer


"Sie glauben Sie kennen Berlin?
Der Rote Teppich zeigt Ihnen den Weg zur Gegenwart.

So haben Sie Berlin noch nie gesehen." Klaus Oelrich > Waldkunst  |  Kunst und Heilung

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 Der Rote Faden Kurzfassung in mpg. (Filmfragmente vor Sichtung)
New Pacific Studio Neuseeland - Kaliforniern - Berlin
Bird Go Walking - ein Baustein
mit Unterst├╝tzung von

LebenSmittel
Br├╝cken - Bridges - Br├╝ckenbauer - Bildungstr├Ąger

Butterbei

Die Mauer ist gefallen, jetzt sprechen wir 2009

Schulprojekte

Netzwerk * Wahrnehmungsorgan * Forschungsreise * Kunstaktion
 
Stellen Sie sich vor
Sie gehen eines sch├Ânen Samstags oder Sonntags
(vielleicht auch Montags oder Dienstags oder eine ganz anderer Tag)

- mit Familie, mit Freunden, mit Hund - auf einen sch├Ânen Spaziergang durch Berlin. Am Brandenburger Tor (vielleicht) liegt
f├╝r Sie ein roter Teppich bereit.(vielleicht aus Licht) Sie betreten ihn mit der n├Âtigen Andacht und lassen sich von ihm f├╝hren.
Die Stadt, von der Sie eben noch glaubten, es g├Ąbe sie wirklich, verschwindet. Und ├╝berall um sie herum werden, zu Ihrer
├ťberraschung und zu Ihrer Belustigung, Kulissen aus dem Boden hochgefahren. Nat├╝rlich, das verwirrt Sie.
Aber Sie wissen: Aus jedem Labyrinth f├╝hrt ein Faden. Was wir vorhaben: Wir wollen ┬źeinen roten Faden┬╗, sprich:

EINEN ROTEN TEPPICH
verlegen
vom BRANDENBURGER TOR

Brandenburger Tor

bis zum Bunker (an der Pallasstra├če).

Hochbunker Pallasstra├če

 

Was wir vorhaben: Wir wollen ┬źeinen roten Faden┬╗, sprich: EINEN ROTEN TEPPICH sternf├Ârmig ,in menschlicher Gestalt einer
Frau und eines Mannes verlegen. Logo, ihr Kopf ist rund, um den Reichstag verlegt, damit die Gedanken ihre Richtung ├Ąndern
k├Ânnen. Ihr Brustkorb, das Herz eingeschlossen, bildet das BRANDENBURGER TOR. Von dort aus erstrecken sich ihre linken
Arme unter die Linden bis zum Fernsehturm, als ein Ort der Kommunikation. Die anderen Arme, strecken sich zur Siegess├Ąule.

Ihr Rumpf bildet das ehemalige Niemandsland, den Mauerstreifen bis hin zu ihrem Geschlecht. Der Potsdamer Platz,
Wahrzeichen der Stadt. Von hieraus springen ihre Beine ├╝ber die Potsdamer Stra├če bis hin zum Bunker (an der Pallasstra├če),
Die anderen Beine ziehen am Landtag vorbei zum Checkpoint-Charly. Sie wirken aus der Vogelperspektive eher t├Ąnzelnd und erz├Ąhlen Geschichten.

Das sind drei Stunden Spazierweg - und ca. Zehn Kilometer Teppich. Die Breite des Pfades: ein halber Meter.
Die Kulisse: die Ebertstra├če, die Potsdamer Stra├če, die Stra├če des 17. Juni, Unter den Linden, die Karl-Liebknecht-,
die Stresemann-, die Mauerstra├če, am Berliner Abgeordnetenhaus vorbei in die Niederkirch-, zur Friedrichstra├če.

Ein Startpunkt (vielleicht):
Der Rufer. Francesco Petrarca.

 

Humanist, Lyriker, M├Ânch.

Mit dem R├╝cken zum Tiergarten und zur Siegess├Ąule. (Was ist da besiegt worden? Und: Welche Tiere hausen da noch
- im Tiergarten? - Sind da Zusammenh├Ąnge? Wem oder was hat Petrarca den R├╝cken gekehrt?) Petrarca ruft den Frieden aus.
(Wie k├Ânnen wir ihn finden?) Der Weg: (Wo kommen wir her - Wo gehen wir hin?) Wir gehen weiter - durchs Tor ins Labyrinth
- Oder besser: Wir sind schon drin. Uns f├╝hrt der Faden.  Labyrinthe gibt‘s in Hauf. Die Stadt ist eins davon. Ein anderes ist im
Kopf. Der Faden f├╝hrt. Ariadne gab ihn Theseus. Theseus ging ins Labyrinth. Im Labyrinth besiegte er den Minotauros, den
Stiermenschen, so erz├Ąhlen die Griechen. Athen war damals dem Inselstaat Kreta unterworfen. Dort herrschte K├Ânig Minos.
Seine Frau, Pasiphae, trunken, vereinigt sich mit einem Stier und bringt ein Monster hervor - den menschen zerst├Ârenden
Minotaurus. Warum zerst├Ârt er die Menschen?
Er hat den K├Ârper eines Menschen, aber den Kopf eines Stieres. Was bedeutet das? Ein Mensch mit Tiergedanken?
Wie k├Ânnen wir das lesen? Handelt es sich um ein Schattenbild des Menschen, ein Schreckbild - ? (Zum Schrecken wovor?)
Wir gehen durch die Ebertstra├če und weiter zur Potsdamer - Eine Menge Geschichte* liegt unter uns - und eine Menge
Geschichten um uns. (Wo liegt der Minotaurus begraben?) Schon befinden wir uns auf dem Potsdamer Platz. Hier,
wo gebaut wird an der Zukunft - und an der Frage ┬źWo f├╝hrt die Reise hin┬╗.
*Hier sei nur an die Stichworte erinnert: Topographie des Terrors, Mauerfall und ehemaliges Niemandsland, der Potsdamer
Platz, Kulturforum, Nationalgalerie, weiter Sozialpalast ehemals Sportpalast, Rotlichtmilieu an der Potsdamer Strasse und der
Bunker als Mahnmal des Naziterrors. >Das Ende des Spaziergangs:<

Der Bunker in der Pallasstra├če.


Nach dem letzten Weltkrieg gebaut als Atomschutzbau. (Friedensarbeit - wie?)
Inmitten des Wirrwarrs gilt es, das Einfache zu finden. Albert Einstein

spiral

Der rote Teppich soll als roter Faden die globale Vision vieler Menschen symbolisieren, die davon ├╝berzeugt sind,
dass Kunst statt Gewalt ein sichtbares Zeichen setzen kann.

 

M a r i n a   P r ├╝ f e r ~ GalerieWerkstatt | http://marinapruefer.com/

 

KUNST STATT GEWALT
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Diese Seite wurde f├╝r Sie aktualisiert am: Mittwoch, 1. M├Ąrz 2017
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